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Dienstag, 20. August 2013

Night School - C.J. Daugherty



Night School
Teil 1  - Du darfst keinem Trauen


Beschreibung:
Wenn nichts ist, wie es scheint, wem kannst du dann vertrauen? Das spurlose Verschwinden ihres Bruders hat Allie aus dem Gleichgewicht gebracht. Sie rebelliert, und ihre Eltern schicken sie auf das Internat Cimmeria, wo nicht einmal Handys erlaubt sind. Schon bald findet sie Zugang zu einer Clique und wird von zwei Jungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, umworben. Auf Cimmeria häufen sich eigenartige Vorfälle, und als ein Mord geschieht, gerät Allie selbst unter Verdacht. Auf der Suche nach dem wahren Mörder stößt sie zufällig auf eine mysteriöse Verbindung ihrer Mutter zur Schule und gerät selbst in Lebensgefahr. Kann sie überhaupt noch irgendjemandem trauen? 
Dieser erste Band aus der Reihe Night School ist atemlos, packend und geheimnisvoll, Thriller und Liebesgeschichte, hochspannend und unwiderstehlich.


Meine Meinung:
Ich hatte das Buch zu Beginn meiner Kindle Zeit als Gratis eBook erhalten. Und erst jetzt hat es der Zufall ergeben, dass ich es gelesen habe.

Erst beim Lesen ist mir erst so richtig bewusst geworden, dass es sich hierbei um ein Jugend-Buch handelt. Die leichte und flüssige Schreibeweise hat mich dabei aber gar nicht gestört. Viel mehr was es das Gefühl, nicht zu wissen was los ist. 

Allie ist eine problematische Jugendliche, die nach dem Tod ihres Bruders nicht mehr richtig Fuss fassen kann. Nachdem sich Ihre Eltern keinen Ausweg mehr wissen, schicken Sie sie auf Cimmeria, einer wirklich außergewöhnlichen Schule. Erst mit der Zeit erfährt Allie und auch der Leser selbst, dass es hier doch etwas anders abläuft als in vielen Schulen. Es gibt keine Handys und Computer und alle Schüler lernen fleißig. Und dazu noch mehr als man erwartet. 

Man bekommt erst nach und nach Einblick in das ganze Geschehen und wird sicherlich nicht an Spannung und netter Geschichte enttäuscht. Da es sieh bei dieser Night School allerdings um Folgebände handelt, werde ich erstmal noch schauen ob mir noch ein Band auf meinen Kindle kommt. Aber irgendwie lässt mich diese "Schule" nicht mehr los und man möchte wissen wie es weiter geht und was es noch für Geheimnisse um Cimmeria gibt.

Sonntag, 28. Juli 2013

Verschleppt - Petra Richartz


Beschreibung:
Sara Cooper ist Chefermittlerin bei der Polizei in San Diego und versucht, eine Reihe von Entführungsfällen aufzuklären. Mehrere Kinder sind verschwunden und es gibt keinerlei Spuren. Das Ganze scheint außer Kontrolle zu geraten, als eine Kinderleiche entdeckt wird. 
Eine nervliche Zerreißprobe beginnt, bei der immer neue Wendungen auftreten und Sara bald nicht mehr weiß, wem sie noch trauen kann und welcher Spur sie nachgehen soll. Jemand spielt ein perfides Spiel mit ihr, bei dem sie eigentlich nicht gewinnen kann ...

Meine Meinung:
Es war ein günstiges ebook und ich habe mir nicht allzuviel davon erhofft, aber ich wurde nicht enttäuscht. Die Hauptperson Sara Cooper eine Ermittlerin bei der Polizei hat sich ziemlich in ihre Arbeit vergraben. So merkt sie auch erst recht spät, dass ihr ihr Kind und auch ihr Ehemann entglitten sind.

Die Geschichte beginnt damit, dass die Chefermittlerin einen Kampf mit sich selbst austrägt und dabei noch die Entführung mehrerer Kinder aufdecken soll. Leider tappt sie völlig im Dunkeln und man erfährt auch erst später, was mit den Kindern passiert. Hin und wieder gibt es Einblicke von einem der Kinder und dem Täter. Man wird von der Autorin geschickt mit kleinen Häppchen abgespeißt. Was die Spannung nur noch weiter erhöht. 

Für mich hätte der Fall länger dauern können. Mehr Sachen ins Spiel bringen, die Spannung noch weiter aufbauen. Aber auch sonst fand ich das Buch spannend und ausreichend für eine lange Autofahrt. Auch das Ende war dramatisch, aber es hätte ein klein wenig spannender aufgebaut werden können.

Sonntag, 21. Juli 2013

Ein Moment fürs Leben - Cecelia Ahern


Beschreibung:
Was machst du, wenn dein Leben sich mit dir treffen will? Gehst du hin?
Mit ihrer verzaubernden Phantasie und ihrem unnachahmlichen Humor erzählt Weltbestsellerautorin Cecelia Ahern von der wichtigsten Begegnung, die es für uns geben kann: mit dem eigenen Leben.

Eigentlich wundert sich Lucy Silchester über gar nichts mehr: das ihre große Liebe sie verlassen hat, dass sie aus ihrem Job geflogen ist oder dass sie eine Einladung zu einem Treffen bekommt - von ihrem eigenen Leben!
Als sie tatsächlich zu dem Termin geht und direkt vor ihm steht, ist Lucy dann aber doch überrascht: So hat sie sich ihr Leben wirklich nicht vorgestellt! Am liebsten würde sie es direkt wieder loswerden. Doch ihr Leben denkt gar nicht daran, sie in Ruhe zu lassen ...


Meine Meinung:
Cecelia Ahern ist eine tolle Autorin, welche die Geschichte von Lucy Silvester erzählt. Sie wird von Ihrer Liebe verlassen, aus dem Job geschmissen, trifft ihr bescheidenes Leben und flüchtet sich immer mehr in ein Spinnennetz aus Lügen.
Das klingt nach einer wirklich tollen Geschichte, die man mögen muss. 

Leider war das hier nicht der Fall. Ich mag die Bücher von Cecelia Ahern normalerweise wirklich gerne, aber dieses hat mich absolut nicht überzeugt. Die Schreibweise ging mir zu zäh dahin. Es kamen oft Stellen wo ich mir dachte, dass man sich diese hätte sparen können. Als Beispiel dafür kann ich die fantasiereichen Abschweifungen nennen. Man liest den Text, denkt sich das da etwas komisch dran ist und dann stellt sich raus, dass es gar nicht der Wirklichkeit entspricht. Dann ist man aber so verwirrt, dass man nicht mehr weiß was der eigentliche Grund dieser "Fantasiereise" war. Und so muss man seine Gedanken wieder neu ordnen oder möglicherweise auch zurückblättern und nachlesen.

Habe wirklich sehr lange an dem Buch gesessen. Fast 2 Monate lang. Das Ende war sehr schön, wenn auch überschaubar und so wirklich zum Nachdenken hat mich das Buch nicht angeregt. Vielleicht war es aber auch nicht der richtige Zeitpunkt um das Buch zu lesen. 

Mittwoch, 8. Mai 2013

Dreizehn Stunden - Deon Meyer


Beschreibung:
Inspector Benny Griessel hat schon bessere Tage gesehen. Seit seine Frau ihn hinausgeworfen hat, versucht er nüchtern zu bleiben und nun soll er als Mentor auch noch eine Gruppe junger schwarzer Polizisten anleiten. Zwei Morde beginnen die Polizei von Kapstadt in Atem zum halten. Ein amerikanisches Mädchen wird gefunden - sie wurde mit einem Messer tödlich verletzt. Doch wo ist ihre Freundin Rachel, mit der sie am Tag zuvor aus Namibia gekommen ist? Griessel erfährt, dass Rachel durch die Stadt gejagt wird, sich aber nicht traut zur Polizei zu gehen. 
Zur selben Zeit findet ein Hausmädchen einen Musikproduzenten tot in seinem Haus - vor ihm liegt seine Frau mit der Pistole und erwacht langsam aus dem Alkoholrausch. In all dem Schlammasel erhält Griessel den Anruf seiner Frau. Sie bittet um ein Treffen -sie will ihm endlich sagen, wie es mit ihnen beiden weitergehen kann.

Meine Meinung:
Dieses Buch war wieder eines meiner eBook's. 
Weiß gar nicht so richtig wie ich nun in das Buch einsteigen soll. Die Handlung um Bennie Griessel, dem Inspector dauert 13 Stunden. Die einzelnen Kapitel sind zeitlich geordnet und man erlebt von Minute zu Minute - Stunde um Stunde was mit den Menschen in Kapstadt passiert.

Der Autor versteht es, die Spannung von der 1. Seite an über fast das ganze Buch zu halten, was ihm allerdings meiner Meinung nach nicht gelingt, eine schöne Schreibweise. Auch wenn es in Kapstadt spielt, hätte ich nicht diese Afrikaans Aussprache gebraucht. (Erst am Schluss habe ich die Erklärung für all die "komischen" Wörter gefunden.) Was mich weiterhin gestört hat, waren die vielen Namen und auch die Unterscheidung zwischen schwarz und weiß. Ich konnte am Ende gar nicht mehr unterscheiden welcher dieser Personen schwarz oder weiß ist. Daher ist mir das Lesen teilweise schon schwer gefallen.

Auch die Landschaft um Kapstadt hätte man ein wenig herausheben können und natürlich auch ein wenig das Ende. Das war mir zu einseitig. 

Gutes Buch was die Spannung und den Aufbau betrifft, der Rest war für mich eher eine Enttäuschung.

Sonntag, 14. April 2013

Es geschah nebenan - Joyce Egginton


Beschreibung:
In vierzehn Jahren wird Marybeth Tinning neunmal Mutter. Doch ihre Kinder sterben früh - alle neun, eins nach dem anderen. Niemand vermutet etwas Böses, weder die Freunde noch die Nachbarn, weder die Polizei noch die Sozialarbeiter. Doch schließlich kommt die unbegreifliche Wahrheit über die grausige Todesserie ans Licht ...

Meine Meinung:
Dieses Buch war nicht einfach. Ein 400 Seiten Tatsachenbericht, welcher mich doch irgendwo nicht losgelassen hat. 

Marybeth Tinning, eine auffällige, aber irgendwie auch unscheinbare Frau. Sie bekommt 9 Kinder und genauso schnell wie sie gekommen sind, verschwinden sie auch wieder. Es wird schnell klar, dass der Mutter ein unbegreifliches Schicksal widerfährt. Aber das sie möglicherweise selbst dran schuld ist, wird vermutet, aber niemand tut etwas dagegen.

Im Laufe des Buches wird klar, das hier etwas nicht stimmen kann. Das eine Mutter nicht all ihre Kinder so schnell verlieren kann, dass sie nicht aufhört Kinder zu bekommen und vieles mehr. 

Es werden viele Menschen befragt, die Marybeth kennengelernt haben. Viele sind sich ihrer Person bewusst. Jeder dieser Menschen lernt sie in der einen oder anderen Lebensphase kennen. Die meisten allerdings mit gemischten Gefühlen. Keiner weiß "alles" über sie. Meist auch nicht, dass sie schon so viele Kinder bekommen bzw. auch wieder verloren hat. Hin und wieder gibt es aber jemanden, der leise etwas anmerkt, dass bei dieser Frau etwas nicht stimmen kann. Und genauso erlebt man das Buch. Man bekommt einen ungefähren Einblick in die ganze Sache und sieht wie machtlos man in gewissen Situationen ist und wie schnell eine Sache einfach als in Ordnung eingestuft wird. Man sieht das auch viele Sachen einfach nicht zusammenspielen, sodass vieles unentdeckt und auch unbeachtet bleibt. 

Mehr will ich zu dem Buch auch nicht sagen. Ein unbegreiflicher Tatsachenbericht, welchen ich bis zur letzten Seite lesen musste. Aber ich konnte jeden Tag nur ein paar Seiten lesen, da die Berichte wirklich bis ins kleinste Detail beleuchtet wurden.

Freitag, 1. März 2013

Eine Hand voller Sterne - Rafik Schami


Beschreibung:
Über mehrere Jahre hinweg führt ein Bäckerjunge in Damaskus ein Tagebuch. Es gibt viel Schönes, Poetisches und Lustiges zu berichten, aber auch von Armut und Angst erzählt er.


Er schildert seinen Vater, den Bäcker, seine Mutter, die Meisterin im Handeln auf dem Basar, seine kleine, pfiffige Schwester Leila. Er erzählt von seinen Freunden und natürlich von Onkel Salim, dem alten Kutscher, der die herrlichsten Geschichten weiß.


Eines Tages wird sein Vater bei einer willkürlichen Verhaftungswelle von der Polizei abgeholt und gefoltert. Dies bestärkt den Jungen in seinem Traum, ein Journalist zu werden, der gegen Ungerechtigkeit und politische Verfolgung kämpft.


Meine Meinung:
Ein Gratisbuch der Stadt Wien, welches ich bekommen habe. Das Cover zu diesem Buch sieht leider doch etwas anders als das Original aus.


Mir gefällt es nicht besonders gut und ich hatte auch nicht das Gefühl als würde es zum Buch selbst passen. Vielleicht nur mit dem Hintergedanken, dass wenn sich eine Tür schließt irgendwo eine andere aufgeht. Denn auch dem Bäckersjungen wird so manche Tür zugeschlagen. Aber ich denke, dass es jedem von uns so geht. 

Ich bin doch etwas zweigeteilt bei diesem Buch. Einerseits finde ich den Jungen sympathisch, weil er doch so vieles machen möchte, aber einiges doch  so unerreichbar bleibt. Er kämpft in seiner doch recht armen Gegend um seine Gefühle und sein Recht. Die Geschichte in Tagebuchform fand ich ganz okay, aber so im Großen und Ganzen konnte mich das Buch nicht fesseln. 

Musste mich durch die Tagebucheinträge quälen und hab zwischendurch nochmal ein anderes Buch gelesen. Also ich hatte wirklich schon besseren Lesestoff.

Mittwoch, 27. Februar 2013

3096 Tage - Natascha Kampusch


Beschreibung:
Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen - 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben.

Meine Meinung:
Kann man über ein solches Buch wirklich ein Rezension schreiben? 

Ich hatte schon lange überlegt ob ich mir dieses Buch holen soll und ob ich es wirklich lesen möchte. Und vor 3 Tage hatte ich einfach das Bedürfnis das Buch zu lesen und die "wahre" Geschichte über diesen Fall zu lesen. Natascha Kampusch kennt wohl jeder, da brauche ich nicht viel drum erzählen.

Ich finde es einen großen Kraftaufwand, seine Geschichte nochmal zu durchleben und aufzuschreiben. Aber ich denke, dass jeder so seine eigene Art hat mit einer Tragödie umzugehen. Und das was Natascha widerfahren ist, kann man kaum in Worte fassen und ich bin begeistert von ihrer Art, das alles durchzustehen und für sich selbst zu kämpfen auch wenn es eine ausweglose Situation war. 

Eine TV-Bericht über dieses Ereignis hat mich zusätzlich schockiert, denn eigentlich hätte dieses Drama doch viel früher enden können. Doch das "verlorene" Leben kann man Natascha nicht wieder zurückgeben. 

Eine traurige und packende Geschichte. Nun verstehe ich auch besser ihre Art, wie sie beim 1. Interview gesprochen hat, wie sie reagiert hat und auch warum sie damals nicht einfach schon früher weggelaufen ist. Denn das und vieles mehr ist leider bei vielen Menschen (wie auch bei mir) auf Unverständnis gestoßen.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Schneewittchen muss sterben - Nele Neuhaus


Beschreibung:
Im Zweifel gegen den Angeklagten
An einem düsteren Novembertag finden Bauarbeiter auf dem stillgelegten Flugplatz der US-Armee in Eschborn ein menschliches Skelett, nur wenig später wird eine Frau von einer Brücke auf die Straße gestoßen. Die Ermittlungen führen Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein in die Vergangenheit: Vor vielen Jahren verschwanden in dem kleinen Taunusort Altenhain zwei Mädchen. Ein Indizienprozess brachte den mutmaßlichen Täter hinter Gitter. Nun ist er in seinen Heimatort zurückgekehrt. Als erneut ein Mädchen vermisst wird, beginnt im Dorf eine Hexenjagd.

Meine Meinung:
Wie ich erst am Ende des Buches gesehen/erfahren habe, ist dies bereits der 4. Band rund um das Ermittlerduo Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Aber ich muss zugeben, dass mich das in keinster Weise gestört hat. 
Beide Ermittler sind total sympathisch und durch die privaten Handlungsstränge im Buch, wird man auch sehr dazu verleitet die Beiden zu mögen. Denn wir sind doch alle nur Menschen!
Das ist eine gute Überleitung zu dem "Mörder", welcher nach 10-jähriger, abgesessener Haftstrafe in seinen Heimatort Altenhain zurückkehrt. 2 Mädchen sind damals verschwunden und Tobias wurde beschuldigt diese ermordet und verschleppt zu haben. Die Leichen wurden nie gefunden. Als Tobias aus der Haft entlassen wird und im normalen Leben Fuss fassen möchte, wird ihm das Leben echt schwer gemacht. Das ganze Dorf ist eine eingeschworene Gemeinschaft und möchte um keinen Preis der Welt, einen Mörder unter sich haben. Als ein Mädchen von damals gefunden wird und ein weiteres verschwindet, scheint alles wieder von vorne zu beginnen. Aber wie man im Laufe des Buches erkennt, hat jeder irgend ein Geheimnis, dass es zu schützen gilt. 

Zu Beginn fand ich das Buch doch recht langweilig und konnte mich mit den vielen Personen nicht recht anfreunden. Im Laufe des Buches wurde es aber immer spannender und auch das Ende war nicht so schnell abgehandelt, wie in vielen anderen Büchern. Man wird ständig in die Irre geführt und entdeckt immer wieder neue Menschen, neue Geschichten und neue Verdächtige. Und man wird in richtig in die Machenschaften einer eingeschworene Gemeinde geführt und sieht, das man da nur schwer rein und auch wieder rauskommt.
Das Buch hat mir wirklich sehr aufgewühlt und fasziniert. Da muss man sich doch überlegen auch noch die anderen Bücher zu diesem tollen Ermittlerduo zu holen.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Verwesung - Simon Becket


Beschreibung:
DR. DAVID HUNTERS SCHWIERIGSTER FALL 
Drei Mädchen sind verschwunden. Ein Serienkiller gesteht. Doch Jerome Monk weigert sich zu verraten, wo er ihre Leichen vergraben hat. Auch David Hunters Einsatz bringt keine Ergebnisse. Acht Jahre später: Monk bricht aus dem Gefängnis aus. Für David Hunter beginnt ein Albtraum. Denn die Dämonen der Vergangenheit lassen ihm keine Ruhe ...

Meine Meinung:
Wieder ein Buch von Simon Beckett. Ich habe mich schon gefreut es zu lesen, obwohl ich es zu meiner Schade, schon länger bei mir rumliegen habe. Nun endlich konnte ich diesen tollen Band lesen.

Ein weiterer "grausiger" Fall von David Hunter. Welcher vor 8 Jahren beginnt und mit einer großen Wende in seinem Leben beginnt. Soweit ich mich erinnern kann ist das auch ein Teil eines anderen Buches, aber auch wenn man die anderen Bücher nicht gelesen hat, wird es einem mitreißen.

Dr. David Hunter steht vor einem großen Problem. Vor 8 Jahren war er an einer Untersuchung von mehreren unauffindbaren Leichen im Moor beteiligt. Für sich selbst hat er den Fall abgeschlossen, aber nachdem sich 2 ehemalige Kollegen melden wird die Sache erst richtig spannend. 

Anfang und Mittelteil sind für mich wirklich spannend und höchst interessant, man ist gefesselt, wie bei allen Bücher von Beckett. Aber mich hat das Ende doch etwas enttäuscht. Hätte mir hier doch mehr Spannung oder einen anderen Ausgang erwartet.

Im Jahr 2011 habe ich meine letzten beiden Bücher von Simon Beckett gelesen. Vielleicht liegt es daran, dass mich dieser Band nicht so sehr überzeugt hat. Ja, der Fall ist spannend und ich mochte wie immer auch die Schreibweise und die Art des Spannungsaufbaus, aber es ist meiner Meinung nach nicht das beste Buch.

Dienstag, 8. Januar 2013

Der Trümmer Mörder - Cay Rademacher


Beschreibung:
Hamburg 1947: Die Stadt liegt in Trümmern, und es ist einer der kältesten Winter des Jahrhunderts. Die Menschen versuchen irgendwie zu überleben. Da wird mitten in der Trümmerlandschaft eine Leiche entdeckt: eine junge Frau, nackt, kein Hinweis auf den Mörder. Oberinspektor Stave hat kaum Hoffnung, den Fall aufzuklären, auch wenn ihm Lothar Maschke von der Sitte und Lieutenant MacDonald von der britischen Verwaltung zur Seite gestellt werden. Bald werden weitere Tote entdeckt, und Stave ist für jede Hilfe dankbar, die er auf der Suche nach einem grausamen Mörder bekommt. Cay Rademacher lässt in einem hochspannenden authentischen Kriminalfall das Hamburg des Hungerwinters 1946/47 lebendig werden.

Meine Meinung:
Ein Buch der anderen Art, zumindest für mich. Für mich war es das erste Mal, dass ich einen Roman in der Zeit von 1946/47 gelesen habe. Die meisten meiner Bücher mit Morden sind in der heutigen Zeit geschrieben, mit moderner Technik, mit Polizeiermittlungen die doch um einiges fortgeschrittener sind als zu dieser Zeit. 
Oberinspektor Stave, die Hauptperson in dem Buch, wird vor eine große Herausforderung gestellt. Eine tote Frau und niemand will sie gesehen haben. Keiner kennt Sie. Auch seine Ermittlungen werden durch -20 Grad, der Nachkriegszeit und der fehlenden Unterlagen erschwert. Wie soll man jemanden identifizieren, wenn man keine Anhaltspunkte hat? 
Im Buch wird sehr gut beschrieben, wie kalt der Winter in dieser Zeit ist und wie die Menschen darunter leiden und wie sie versuchen am Leben zu bleiben. Wenn man das Buch in der warmen Wohnung liest bekommt man ein etwas beklemmendes Gefühl. Wir haben in unseren Luxusleben von heute zB noch nie etwas von Monatsrationen gehört, die wir in der heutigen Zeit an einem Tag verspeisen (wenn nicht sogar um vielfaches mehr).
Neben der Geschichte von Stave und der toten Frau, kommen auch noch weitere Mordfälle dazu und man merkt, wie hilflos man nicht nur wegen der Umstände ist. Sondern auch wie hilflos und doch ausgeliefert man ist, wenn man nichts über einen weiß und der Nachbar einem auch nicht gesehen haben will. Keiner würde in dieser Zeit jemand anderen helfen und wenn jemand verschwinden, dann ist es eben so. Der Oberinspektor quält sich aber nicht nur mit den Mordfällen herum und man lässt uns an seinen Gedanken teilhaben, er selbst hat auch seine Frau im Krieg verloren und ist auf der Suche nach seinem verschwundenen Sohn und nach einer neuen Liebe. Das macht den Oberinspektor zu einer wirklich tollen Person, die wirklich sehr sympathisch rüber gekommen ist. 

Ein gelungener Roman, der auf einer wahren Geschichte aufgebaut wurde. 

Es gibt noch einen weiteren Roman, welcher Cay Rademacher mit seinem Oberinspektor geschrieben hat. "Der Schieber"

Samstag, 5. Januar 2013

Kleiner Bücherzuwachs!


Ich wünsche Euch:

EIN SCHÖNES 
NEUES JAHR!

Ich hoffe, ihr seid gut 
ins neue Jahr gekommen. 

Bei mir gab es diesmal ein tolles Geschenk. 
Dafür aber dann leider nur eines. :)
Einen KINDLE!

Ich hab mich total gefreut, 
endlich mal meine Bücher "anders" zu lesen.
Habe lange überlegt ob ich den überhaupt brauche.
Und ja, ich mag ihn!
 (Vom Brauchen rede ich jetzt lieber mal nicht. *g*)


Auf meinem Kindle sind jetzt schon die einen oder anderen Bücher gespeichert und warten darauf gelesen zu werden. Mein SUB wird somit nicht kleiner, aber man merkt es nicht mehr so dolle im Regal. ;)

2 "echte" Bücher dürfen nun aber doch bei mir einziehen. 
Es waren wunderschöne Geschenke.

Rubinrot von Kerstin Gier 
(da bin ich wirklich mal gespannt drauf)

Kein Kuss unter dieser Nummer 
von Sophie Kinsella

Mein Vorsatz für dieses Jahr, 
doch wieder einige Bücher zu lesen.

Das Jahr 2012 war doch etwas "mager".
NUR 19 Stück!
Das will ich dieses Jahr toppen.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Das Göttliche Mädchen - Aimee Carter


Beschreibung:
Du kannst das Leben deiner Mutter verlängern - wenn du als Wintermädchen bestehst!
Sie sind nach Eden gekommen, weil es der Wunsch ihrer sterbenskranken Mutter ist. Hier lernt Kate den attraktiven und stillen Henry kennen. Seit der ersten Begegnung fühlt sie sich auf unerklärliche Weise zu ihm hingezogen. Er sieht so gut aus und scheint gleichzeitig so ... unendlich traurig zu sein.
Bald erfährt Kate, warum: Er ist Hades, Gott der Unterwelt! Und er macht ihr ein unglaubliches Angebot: Er wird ihrer Mutter helfen, wenn Kate sieben Prüfungen besteht und sein geliebtes Wintermädchen wird. Aber ob ihre Seele für ein Winterleben stark genug ist? Bisher haben alle ihr Scheitern mit dem Tod bezahlt.

Meine Meinung:
Das Buch wurde mir als sehr gut empfohlen. War gespannt was mich erwarten würde.
Kate, ein 18-jähriges Mädchen und ihre sterbenskranke Mutter. Um diese beiden Personen dreht sich das ganze Buch, eingewickelt in die griechische Mythologie. Da mir die griechische Mythologie zwar bekannt ist, aber ich nicht alles besonders gut wusste, tat ich mir doch schwer mit den Figuren am Ball zu bleiben. Vielleicht hätte ich mich, bevor ich das Buch lese, doch noch etwas mehr informieren sollen. 
Aber die Geschichte ist nicht sehr tiefgründig geschrieben. Ziemlich beschränkt auf Hades, den Gott der Unterwelt, Kate und deren Mutter. Die Randfiguren sind auch nicht besonders aufregend dargestellt. Aber ich hatte auch nichts viel von dem Jugendbuch erwartet. 
Fand, dass es sich um eine süße nette Liebesgeschichte handelt, aber so sonderlich begeistern konnte mich dieses Buch nicht. Kann auch gar nicht sagen an was es liegt. Schreibstil war auf jeden Fall sehr angenehm, um noch etwas positives zu erwähnen.
Schade, da viele Leute doch so begeistert waren. 

Samstag, 15. Dezember 2012

Der 7. Tag - Nika Lubitsch


Beschreibung:
"Der 7. Tag" ist ein hinterhältiger Kriminalroman mit unerwartetem Ausgang.
Sybille und Michael sind ein glückliches Paar, jetzt endlich erwarten sie ein Baby. Da verschwindet Michael spurlos. Sybille befindet sich mitten in einem Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt. Als ihr Mann erstochen aufgefunden wird, gibt es nur eine Verdächtige: seine Ehefrau. Die Anklage lautet auf Mord. Während Sybille vor Gericht den Ausführungen der Zeugen zuhört, zieht ihr gemeinsames Leben an ihr vorbei. Am siebenten Prozesstag erkennt Sybille plötzlich die Wahrheit. Sie muss sie nur noch beweisen.

Meine Meinung:
Mein 1. eBook! Ich hab es nicht auf einem dazugehörigen Reader gelesen, sondern am Smartphone. Das ging ganz gut, da es nicht so viele Seiten hatte. 192 Seiten soll das Taschenbuch haben, welches am 17. Dezember erscheint.
Anfangs war ich von der Titelheldin doch etwas überrascht. Sie war angeklagt ihren Mann ermordet zu haben und da tat sie so als würde sie nichts und niemand etwas angehen. Sie war richtig unsympathisch. Aber erst im Laufe der Geschichte erfährt man, warum sie genau so und nicht anders reagiert. 
Im 1. Teil des "Buches" lässt sie ihr Leben im Gerichtssaal Revue passieren. Sie switcht zwischen ihrem ehemaligen Leben und der Gegenwart hin und her, was mich aber nicht gestört hat. 
Am 7. Tag gibt es, wie das Buch schon verrät eine Wendung mit der man vielleicht nicht in dieser Form gerechnet hat. Das Ende des Buches fand ich dann schon fast ein wenig zu detailliert. Das hätte man kürzer schreiben können, aber das tut dem Buch keinen Abbruch.
Ich fand eine spannende Lektüre zwischendurch. Und den Mittelteil finde ich wirklich spannend. Und was mir sehr gut gefallen hat, das man nicht weiß wen man in dem Buch mögen kann und wen nicht. :)

Samstag, 8. Dezember 2012

Die Zahlen der Toten - Linda Castillo


Beschreibung:
Die verstümmelte Leiche einer jungen Frau liegt auf einem schneebedeckten Feld. Ihr Mörder hat sie brutal misshandelt und sein Markenzeichen hinterlassen: Er hat ihr eine römische Zahl in den Bauch geritzt. Kate Burkholder, die neue Polizeichefin im verschlafenen Painters Mill, Ohio, kennt dieses Markenzeichen nur zu gut. Kann es wahr sein? Ist der "Schlächter" tatsächlich wieder zurück? Kate muss den Killer finden, bevor er noch einmal zuschlägt. Aber wenn sie ihn überführt, verrät sie nicht nur ihre Familie, sondern deckt auch ein lange gehütetes, dunkles Geheimnis auf, das auch ihr Leben zerstören kann.

Meine Meinung:
Ja, wieder ein nervenaufreibendes Buch. Ich konnte es kaum aus den Händen legen, denn man will unbedingt mehr erfahren.
Kate Burkholder, Polizeichefin, früher eine Amisch Frau ermittelt in einem grausamen Mordfall. Amische Leute gibt es, wie ich auf Wikipedia gelesen habe, in Amerika ziemlich viele. Sie leben in recht einfachen Verhältnissen und halten nichts von der modernen Welt wie wir sie kennen. Wie man an der Geschichte der Polizeichefin erfährt, ist es möglich aus dieser Glaubensgemeinschaft "auszusteigen", aber man ist fürs Leben gebrandmarkt. Vieles wird einfacher, aber gleichzeitig auch komplizierter.
Es kommen während des Buches einige Sachen ans Licht, die sich so im Laufe der Jahre angesammelt haben. Leider erfährt man recht spät etwas über den Mörder bzw. "Schlächter", welcher die jungen Mädchen misshandelt und wüst zurichtet. Und über seine Handlungsweise. Hätte gerne mehr von diesen Gänsehautmomenten gehabt. Aber im Großen und Ganzen wirklich ein sehr unterhaltsames Buch. 
Leider sind mir bei den Ermittlungen doch einige Ungereihmtheiten untergekommen, welche ich jetzt nicht vorwegnehmen möchte. Aber es kam mir doch komisch vor, dass man da nicht schon früher drauf gekommen ist.

Freitag, 16. November 2012

Zwanzig Männer sind genug - Karyn Bosnak


Beschreibung:
"Ich beschloss, enthaltsam zu leben. (...) Wenn ich nämlich so weitermache wie bisher, würde ich mit sechzig Jahren auf die stattliche Anzahl von achtundsiebzig Liebhabern zurückblicken! Keine rosigen Aussichten ... oder?"

Erschrocken stellt Delilah fest, dass sie mit ihren neunzehn Männern in neunundzwanzig Jahren weit über dem Durchschnitt liegt. Nummer zwanzig muss jetzt einfach ihr Traumprinz sein! Doch nach einer duchzechten Nacht findet sie sich in den Armen ihres grauenhaften Chefs wieder. Jetzt bleibt nur eine Lösung - einer ihrer Verflossenen muss Mr. Right gewesen sein. Noch einmal soll er ihr nicht entkommen!

Meine Meinung:
Gleich zu Beginn kann ich sagen, dass mir erst so richtig gut der Schluss gefallen hat. 
Delilah, eine 29-jährige Frau findet, dass 20 Männer eindeutig zu viel des Guten sind und betitelt sich selbst als Flittchen. Nachdem sie ihren Job verliert und genug freie Zeit hat, macht sie sich auf die Suche nach ihren verflossenen Männern - lässt alles nochmal gedanklich und musikalisch Revue passieren - und glaubt, dass einer der Herren IHR Traumprinz gewesen sein muss!
Das dies eine ziemlich verfahrene Geschichte ist, kann man sich sicher vorstellen. Und lustig noch dazu. Aber mir kam Delilah, die Hauptperson manchmal schon recht kindlich und naiv vor. Mir knapp 30 könnte man sich doch etwas anders verhalten. Aber so wäre die Geschichte wohl nicht so lustig gewesen.
Eine nette Geschichte zwischendurch, aber nichts weltbewegendes.

Samstag, 27. Oktober 2012

Der Weihnachtswunsch - Richard Paul Evans


Beschreibung:
James ist ein erfolgreicher Immobilienentwickler und will nach ganz oben. Dafür geht er über Leichen. Als er eines Tages fälschlicherweise für tot erklärt wird, liest er allenthalben, ohne ihn sei die Welt besser dran. Das wirft James völlig aus der Bahn. Ist er wirklich so schlecht, wie seine Mitmenschen sagen?
James möchte das Gegenteil beweisen. Sein Plan: das Leid der Menschen wiedergutzumachen, denen er am meisten geschadet hat, und zwar bis Weihnachten. Doch dafür bleiben ihm nur wenige Tage.

Meine Meinung:
Ja, eine Weihnachtsgeschichte. Passend zum 1. Schnee hab ich diese Geschichte zu Ende gelesen und war wirklich total gerührt. Ein Buch mit rund 280 Seite waren schnell gelesen, vor allem, wenn es in so viele Kapitel eingeteilt ist - 46 Kapitel in so einem dünnen Buch waren mir fast zu viel. Man hätte es auch anderes machen können. Aber ich vermute, dass hier das Buch einfach zu dünn geworden wäre. 
Nun aber zur Geschichte. James, ein Immobilienhai, der über Leichen geht. Ein richtig unsympathisches Kerlchen. Man erfährt zu Beginn, wie er vorgeht und das ihn nichts weiter berührt. Knallhart und ohne jede Regung zieht er den Leuten das Geld aus der Tasche und ruiniert sie. Weiters lernt man auch noch andere Personen kennen, die sich so nach und nach in die Geschichte einfügen. Möchte nicht zu viel verraten, denn das würde dem Buch die Spannung nehmen. 
In dem Buch sieht man sehr deutlich wie man sich durch Schicksalsschläge verändert. Leider nicht immer zum Guten. Zum Glück gibt es hier das Missverständnis der Todes, welches James wachrüttelt und ihm zu einer Weihnachtswunschliste verhilft. Er versucht einiges wiedergutzumachen, ob ihm das gelingt und wie es am Ende doch traurig ausgeht, erfährt man in dem Buch.
Eine kurze Geschichte, die Weihnachtsstimmung erzeugt und zum Nachdenken anregt. 

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Der Sommerfänger - Monika Feth



Beschreibung:
Sommer. Hitze. Die Erdbeerpflücker auf den Feldern. Wie damals, als Jette an ihrer ersten großen Liebe fast gestorben wäre.
Zwei Jahre sind vergangen und endlich ist sie wieder verliebt. Doch dann wird der Mitbewohner ihres neuen Freundes Luke ermordet aufgefunden - und Luke verschwindet spurlos ...

Hochdramatisch und unerträglich spannend: Der fünfte Jette-Thriller

Meine Meinung:
Dies ist nun der 5. Teil der Jette-Bücher. Zu Beginn möchte ich gleich festhalten, dass man nicht unbedingt die anderen Bücher gelesen haben muss, aber es ist doch hilfreich, wenn man die Vorgeschichte kennt. Rückblenden gibt es immer wieder. Aber so wird man als neuer Leser informiert, was passiert ist und kommt auch ohne die anderen 4 Bände aus.
Jette, die Hauptperson in dem Buch ist wirklich ein Unglücksvogel. Sie zieht die "schlechten" Menschen nur so an. Und ganz anders als in den anderen Bücher lernt man den "Täter" nicht wirklich vorher kennen. Bei den 4 Bänden davor kann man schon die Sichtweise des Menschen erfahren, der an der Gesamtsituation beteiligt ist. Hier gibt es nicht unbedingt so einen tragischen Bösewicht. Sicher möchte man wissen, wie es am Ende ausgeht, aber auch das fand ich weniger spektakulär. Vieles ist spannend und man möchte nur zu gerne wissen, wie es ausgeht und wartet fast bis zu den letzten 3 Seiten. Und dann kommt alles so plötzlich, schnell und einfach. Man schlägt das Buch zu und denkt sich nur ... das wars jetzt? Ich hätte mir doch etwas mehr für den Schluss erwartet. Gut, dass die Geschichte diesmal einen anderen Handlungsablauf hatte, aber das Ende war mir dann doch zu wenig. Aber möglicherweise liegt es auch daran, dass es sich um eine Jugend-Buch-Serie handelt.

Freitag, 28. September 2012

Zwei an einem Tag - David Nicholls


Beschreibung:
Gerade stelle ich mir dich mit 40 vor!
Es ist der 15. Juli 1988 und Emma und Dexter, beide zwanzig, haben sich gerade bei der Abschlussfeier kennengelernt und die Nacht zusammen durchgemacht. Am nächsten Morgen gehen beide ihrer Wege. Wo werden sie an genau diesem Tag ein Jahr später stehen? Und wo in den zwanzig darauffolgenden Jahren? Werden sich die beiden, die einander niemals vergessen können, weiterhin immer gerade knapp verpassen?

Meine Meinung:
Ich glaub ich habe mir mehr erwartet?! Das kann ich schon mal als Einleitung nehmen. Das Buch lag wirklich lange neben meinem Bett und ich konnte nur ein paar Seiten lesen, weil es mich immer wieder hat abschweifen lassen. Ich konnte mich nicht richtig auf das Buch konzentrieren, weil ich teilweise die Hauptdarsteller des Buches Emma und Dexter nicht verstanden hab. Schüchternheit und verpasste Gelegenheiten sind in Ordnung. Das ist für mich verständlich. Doch so das ganze Drumherum war mir zu langweilig bzw. unverständlich. Drogen, Alkohol und man ist schon ziemlich weit unten, aber Dexter ist mehr in seinem eigenen Denken, was mir so gar nicht lag. Es war mir teilweise schon richtig unsympathisch. Und bei Emma war ich immer so in Versuchung zu denken, dass Dexter ein "Übermensch" war. Für Sie ist er der perfekte Mann, obwohl er das in Wahrheit gar nicht ist.
Glücklicherweise hat mich eine lange Zugfahrt doch einige Seiten weiterkommen lassen und nun bin ich froh, die 540 Seiten fertiggelesen zu haben. Liebesgeschichte ist in Ordnung, aber ich vermute durch den Hype und dem Film hab ich mir doch etwas mehr erwartet. Das Buch hat für mich keine Hochs und Tiefs. Es plätschert so die Jahre dahin.
Ich muss leider enttäuscht zugeben, dass mir das Buch nicht sonderlich gefallen hat. Auch wenn mich einige dafür jetzt verwirrt angucken mögen, Liebesgeschichte - auch eine umständliche - stelle ich mir anders vor.

Montag, 24. September 2012

Still Missing (Kein Entkommen) - Chevy Stevens



Beschreibung:
Was würdest du tun, wenn dich jemand am helllichten Tag entführt? Wenn du ihm vollkommen ausgeliefert bist? Wenn es aus dieser Hölle kein Entkommen gibt? Würdest du töten? Und wäre dann wirklich alles vorbei?
Ein Thriller wie ein Albtraum, der immer wieder neu beginnt.

Meine Meinung:
Endlich wieder ein Buch fertig bekommen. Aber bei einer 9 Stunden Zugfahrt wohl eine Leichtigkeit. Das Buch hat mich doch irgendwie fasziniert. Man weiß am Beginn des Buches schon, dass die Hauptperson überlebt. Die Hauptperson, eine Maklerin, Annie O'Sullivan, die am helllichten Tag entführt wird und keine Ahnung hat warum. Sie ahnt und weiß nicht, warum sie ihrem Entführer ausgeliefert ist. Und warum sie sozusagen in der Hölle gelandet ist. Das Buch ist in Therapiesitzungen aufgeteilt. Hier versucht sie, dass Erlebte zu verarbeiten. 
Man erfährt von ihr, dass es nach der Entführung und einer solchen Abhängigkeit, wie sie es erlebt hat, nicht einfach abschalten und normal weitermachen kann. Freunde, Verwandte und auch selbst das eigene Haus in dem man sich vorher sicher gefühlt hat, werden zu Fremden. Keiner weiß so recht wie er sich verhalten soll bzw. muss. 
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch der Schreibstil war in Ordnung. Allerdings fand ich den Schluss etwas eigenartig. Ja, Menschen tun in der Not doch eigenartige Dinge, aber ich hätte mir dann doch Besseres erwartet. Und auch nach dem Ende des Buches wird man daran noch öfter denken müssen, dass man sich in so einer Abhängigkeit und Hilflosigkeit oft selbst aufgibt, Hoffnung schöpft und sich doch extrem ändern kann. Was man vorher vielleicht nicht für möglich gehalten hat.

Dienstag, 10. Juli 2012

Für immer, Dein Dad - Lola Jaye


Beschreibung:
Als ihr Vater an Krebs stirbt, ist Lois untröstlich. Ihre Mutter möchte wieder heiraten - in den Augen der Tochter ein Verrat. Auf dem Höhepunkt ihrer Verzweiflung erreicht sie ein Notizbuch. Geschrieben von ihrem Vater vor seinem Tod. Es ist ein langer Brief an Lois. Die junge Frau beginnt, durch seine Worte das Leben in einem anderen Licht zu sehen. Und sie erkennt, dass das Glück manchmal direkt nebenan wartet ...

Meine Meinung:
Die Autorin war mir bis dato unbekannt und da ich eine tolle Rezi bei Martina gelesen habe, musste ich das Buch auch haben. Die Geschichte um Lois erinnert mich an ein anderes Buch, wo es auch so einen "Leitfaden" gibt. Aber hier ist die Handlung doch um einiges anders. Denn hier handelt es sich schon allein um ein 13-jähriges Mädchen, welches im 5. Lebensjahr ihren Vater an den Krebs verloren hat. Die Idee für den so genannten "Leitfaden" gefällt mir total gut und ich kann mir vorstellen, dass einem so etwas hilft eine schwierige Zeit zu überbrücken. Die Autorin hat das Buch wirklich toll geschrieben und durch die einzelnen schön geschmückten Kapitelanfänge lässt man es ungern aus der Hand. Aber ich hab die Leidenschaft der Hauptperson vermisst. Durch die Vorgaben ihres Vaters im Notizbuch gerät sie in ein völlig falsches Lebensbild. Es hilft ihr über so einige Hürden, aber sie verlernt dabei sie selbst zu sein. Nur mehr SIE und ihr Büchlein sind wichtig. Alles andere kommt zu kurz und sie hat auch keine Gefühle und entwickelt teilweise auch keine. Fand sie teilweise wirklich gefühlskalt. Das ist auch, was mir an dem Buch nicht so besonders gut gefallen hat. Die Geschichte und der Aufbau und das Ende ist gut. Aber die Art der Hauptperson war mir doch sehr fremd.