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Mittwoch, 27. Februar 2013

3096 Tage - Natascha Kampusch


Beschreibung:
Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen - 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben.

Meine Meinung:
Kann man über ein solches Buch wirklich ein Rezension schreiben? 

Ich hatte schon lange überlegt ob ich mir dieses Buch holen soll und ob ich es wirklich lesen möchte. Und vor 3 Tage hatte ich einfach das Bedürfnis das Buch zu lesen und die "wahre" Geschichte über diesen Fall zu lesen. Natascha Kampusch kennt wohl jeder, da brauche ich nicht viel drum erzählen.

Ich finde es einen großen Kraftaufwand, seine Geschichte nochmal zu durchleben und aufzuschreiben. Aber ich denke, dass jeder so seine eigene Art hat mit einer Tragödie umzugehen. Und das was Natascha widerfahren ist, kann man kaum in Worte fassen und ich bin begeistert von ihrer Art, das alles durchzustehen und für sich selbst zu kämpfen auch wenn es eine ausweglose Situation war. 

Eine TV-Bericht über dieses Ereignis hat mich zusätzlich schockiert, denn eigentlich hätte dieses Drama doch viel früher enden können. Doch das "verlorene" Leben kann man Natascha nicht wieder zurückgeben. 

Eine traurige und packende Geschichte. Nun verstehe ich auch besser ihre Art, wie sie beim 1. Interview gesprochen hat, wie sie reagiert hat und auch warum sie damals nicht einfach schon früher weggelaufen ist. Denn das und vieles mehr ist leider bei vielen Menschen (wie auch bei mir) auf Unverständnis gestoßen.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Schneewittchen muss sterben - Nele Neuhaus


Beschreibung:
Im Zweifel gegen den Angeklagten
An einem düsteren Novembertag finden Bauarbeiter auf dem stillgelegten Flugplatz der US-Armee in Eschborn ein menschliches Skelett, nur wenig später wird eine Frau von einer Brücke auf die Straße gestoßen. Die Ermittlungen führen Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein in die Vergangenheit: Vor vielen Jahren verschwanden in dem kleinen Taunusort Altenhain zwei Mädchen. Ein Indizienprozess brachte den mutmaßlichen Täter hinter Gitter. Nun ist er in seinen Heimatort zurückgekehrt. Als erneut ein Mädchen vermisst wird, beginnt im Dorf eine Hexenjagd.

Meine Meinung:
Wie ich erst am Ende des Buches gesehen/erfahren habe, ist dies bereits der 4. Band rund um das Ermittlerduo Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Aber ich muss zugeben, dass mich das in keinster Weise gestört hat. 
Beide Ermittler sind total sympathisch und durch die privaten Handlungsstränge im Buch, wird man auch sehr dazu verleitet die Beiden zu mögen. Denn wir sind doch alle nur Menschen!
Das ist eine gute Überleitung zu dem "Mörder", welcher nach 10-jähriger, abgesessener Haftstrafe in seinen Heimatort Altenhain zurückkehrt. 2 Mädchen sind damals verschwunden und Tobias wurde beschuldigt diese ermordet und verschleppt zu haben. Die Leichen wurden nie gefunden. Als Tobias aus der Haft entlassen wird und im normalen Leben Fuss fassen möchte, wird ihm das Leben echt schwer gemacht. Das ganze Dorf ist eine eingeschworene Gemeinschaft und möchte um keinen Preis der Welt, einen Mörder unter sich haben. Als ein Mädchen von damals gefunden wird und ein weiteres verschwindet, scheint alles wieder von vorne zu beginnen. Aber wie man im Laufe des Buches erkennt, hat jeder irgend ein Geheimnis, dass es zu schützen gilt. 

Zu Beginn fand ich das Buch doch recht langweilig und konnte mich mit den vielen Personen nicht recht anfreunden. Im Laufe des Buches wurde es aber immer spannender und auch das Ende war nicht so schnell abgehandelt, wie in vielen anderen Büchern. Man wird ständig in die Irre geführt und entdeckt immer wieder neue Menschen, neue Geschichten und neue Verdächtige. Und man wird in richtig in die Machenschaften einer eingeschworene Gemeinde geführt und sieht, das man da nur schwer rein und auch wieder rauskommt.
Das Buch hat mir wirklich sehr aufgewühlt und fasziniert. Da muss man sich doch überlegen auch noch die anderen Bücher zu diesem tollen Ermittlerduo zu holen.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Verwesung - Simon Becket


Beschreibung:
DR. DAVID HUNTERS SCHWIERIGSTER FALL 
Drei Mädchen sind verschwunden. Ein Serienkiller gesteht. Doch Jerome Monk weigert sich zu verraten, wo er ihre Leichen vergraben hat. Auch David Hunters Einsatz bringt keine Ergebnisse. Acht Jahre später: Monk bricht aus dem Gefängnis aus. Für David Hunter beginnt ein Albtraum. Denn die Dämonen der Vergangenheit lassen ihm keine Ruhe ...

Meine Meinung:
Wieder ein Buch von Simon Beckett. Ich habe mich schon gefreut es zu lesen, obwohl ich es zu meiner Schade, schon länger bei mir rumliegen habe. Nun endlich konnte ich diesen tollen Band lesen.

Ein weiterer "grausiger" Fall von David Hunter. Welcher vor 8 Jahren beginnt und mit einer großen Wende in seinem Leben beginnt. Soweit ich mich erinnern kann ist das auch ein Teil eines anderen Buches, aber auch wenn man die anderen Bücher nicht gelesen hat, wird es einem mitreißen.

Dr. David Hunter steht vor einem großen Problem. Vor 8 Jahren war er an einer Untersuchung von mehreren unauffindbaren Leichen im Moor beteiligt. Für sich selbst hat er den Fall abgeschlossen, aber nachdem sich 2 ehemalige Kollegen melden wird die Sache erst richtig spannend. 

Anfang und Mittelteil sind für mich wirklich spannend und höchst interessant, man ist gefesselt, wie bei allen Bücher von Beckett. Aber mich hat das Ende doch etwas enttäuscht. Hätte mir hier doch mehr Spannung oder einen anderen Ausgang erwartet.

Im Jahr 2011 habe ich meine letzten beiden Bücher von Simon Beckett gelesen. Vielleicht liegt es daran, dass mich dieser Band nicht so sehr überzeugt hat. Ja, der Fall ist spannend und ich mochte wie immer auch die Schreibweise und die Art des Spannungsaufbaus, aber es ist meiner Meinung nach nicht das beste Buch.

Dienstag, 8. Januar 2013

Der Trümmer Mörder - Cay Rademacher


Beschreibung:
Hamburg 1947: Die Stadt liegt in Trümmern, und es ist einer der kältesten Winter des Jahrhunderts. Die Menschen versuchen irgendwie zu überleben. Da wird mitten in der Trümmerlandschaft eine Leiche entdeckt: eine junge Frau, nackt, kein Hinweis auf den Mörder. Oberinspektor Stave hat kaum Hoffnung, den Fall aufzuklären, auch wenn ihm Lothar Maschke von der Sitte und Lieutenant MacDonald von der britischen Verwaltung zur Seite gestellt werden. Bald werden weitere Tote entdeckt, und Stave ist für jede Hilfe dankbar, die er auf der Suche nach einem grausamen Mörder bekommt. Cay Rademacher lässt in einem hochspannenden authentischen Kriminalfall das Hamburg des Hungerwinters 1946/47 lebendig werden.

Meine Meinung:
Ein Buch der anderen Art, zumindest für mich. Für mich war es das erste Mal, dass ich einen Roman in der Zeit von 1946/47 gelesen habe. Die meisten meiner Bücher mit Morden sind in der heutigen Zeit geschrieben, mit moderner Technik, mit Polizeiermittlungen die doch um einiges fortgeschrittener sind als zu dieser Zeit. 
Oberinspektor Stave, die Hauptperson in dem Buch, wird vor eine große Herausforderung gestellt. Eine tote Frau und niemand will sie gesehen haben. Keiner kennt Sie. Auch seine Ermittlungen werden durch -20 Grad, der Nachkriegszeit und der fehlenden Unterlagen erschwert. Wie soll man jemanden identifizieren, wenn man keine Anhaltspunkte hat? 
Im Buch wird sehr gut beschrieben, wie kalt der Winter in dieser Zeit ist und wie die Menschen darunter leiden und wie sie versuchen am Leben zu bleiben. Wenn man das Buch in der warmen Wohnung liest bekommt man ein etwas beklemmendes Gefühl. Wir haben in unseren Luxusleben von heute zB noch nie etwas von Monatsrationen gehört, die wir in der heutigen Zeit an einem Tag verspeisen (wenn nicht sogar um vielfaches mehr).
Neben der Geschichte von Stave und der toten Frau, kommen auch noch weitere Mordfälle dazu und man merkt, wie hilflos man nicht nur wegen der Umstände ist. Sondern auch wie hilflos und doch ausgeliefert man ist, wenn man nichts über einen weiß und der Nachbar einem auch nicht gesehen haben will. Keiner würde in dieser Zeit jemand anderen helfen und wenn jemand verschwinden, dann ist es eben so. Der Oberinspektor quält sich aber nicht nur mit den Mordfällen herum und man lässt uns an seinen Gedanken teilhaben, er selbst hat auch seine Frau im Krieg verloren und ist auf der Suche nach seinem verschwundenen Sohn und nach einer neuen Liebe. Das macht den Oberinspektor zu einer wirklich tollen Person, die wirklich sehr sympathisch rüber gekommen ist. 

Ein gelungener Roman, der auf einer wahren Geschichte aufgebaut wurde. 

Es gibt noch einen weiteren Roman, welcher Cay Rademacher mit seinem Oberinspektor geschrieben hat. "Der Schieber"

Samstag, 5. Januar 2013

Kleiner Bücherzuwachs!


Ich wünsche Euch:

EIN SCHÖNES 
NEUES JAHR!

Ich hoffe, ihr seid gut 
ins neue Jahr gekommen. 

Bei mir gab es diesmal ein tolles Geschenk. 
Dafür aber dann leider nur eines. :)
Einen KINDLE!

Ich hab mich total gefreut, 
endlich mal meine Bücher "anders" zu lesen.
Habe lange überlegt ob ich den überhaupt brauche.
Und ja, ich mag ihn!
 (Vom Brauchen rede ich jetzt lieber mal nicht. *g*)


Auf meinem Kindle sind jetzt schon die einen oder anderen Bücher gespeichert und warten darauf gelesen zu werden. Mein SUB wird somit nicht kleiner, aber man merkt es nicht mehr so dolle im Regal. ;)

2 "echte" Bücher dürfen nun aber doch bei mir einziehen. 
Es waren wunderschöne Geschenke.

Rubinrot von Kerstin Gier 
(da bin ich wirklich mal gespannt drauf)

Kein Kuss unter dieser Nummer 
von Sophie Kinsella

Mein Vorsatz für dieses Jahr, 
doch wieder einige Bücher zu lesen.

Das Jahr 2012 war doch etwas "mager".
NUR 19 Stück!
Das will ich dieses Jahr toppen.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Das Göttliche Mädchen - Aimee Carter


Beschreibung:
Du kannst das Leben deiner Mutter verlängern - wenn du als Wintermädchen bestehst!
Sie sind nach Eden gekommen, weil es der Wunsch ihrer sterbenskranken Mutter ist. Hier lernt Kate den attraktiven und stillen Henry kennen. Seit der ersten Begegnung fühlt sie sich auf unerklärliche Weise zu ihm hingezogen. Er sieht so gut aus und scheint gleichzeitig so ... unendlich traurig zu sein.
Bald erfährt Kate, warum: Er ist Hades, Gott der Unterwelt! Und er macht ihr ein unglaubliches Angebot: Er wird ihrer Mutter helfen, wenn Kate sieben Prüfungen besteht und sein geliebtes Wintermädchen wird. Aber ob ihre Seele für ein Winterleben stark genug ist? Bisher haben alle ihr Scheitern mit dem Tod bezahlt.

Meine Meinung:
Das Buch wurde mir als sehr gut empfohlen. War gespannt was mich erwarten würde.
Kate, ein 18-jähriges Mädchen und ihre sterbenskranke Mutter. Um diese beiden Personen dreht sich das ganze Buch, eingewickelt in die griechische Mythologie. Da mir die griechische Mythologie zwar bekannt ist, aber ich nicht alles besonders gut wusste, tat ich mir doch schwer mit den Figuren am Ball zu bleiben. Vielleicht hätte ich mich, bevor ich das Buch lese, doch noch etwas mehr informieren sollen. 
Aber die Geschichte ist nicht sehr tiefgründig geschrieben. Ziemlich beschränkt auf Hades, den Gott der Unterwelt, Kate und deren Mutter. Die Randfiguren sind auch nicht besonders aufregend dargestellt. Aber ich hatte auch nichts viel von dem Jugendbuch erwartet. 
Fand, dass es sich um eine süße nette Liebesgeschichte handelt, aber so sonderlich begeistern konnte mich dieses Buch nicht. Kann auch gar nicht sagen an was es liegt. Schreibstil war auf jeden Fall sehr angenehm, um noch etwas positives zu erwähnen.
Schade, da viele Leute doch so begeistert waren. 

Samstag, 15. Dezember 2012

Der 7. Tag - Nika Lubitsch


Beschreibung:
"Der 7. Tag" ist ein hinterhältiger Kriminalroman mit unerwartetem Ausgang.
Sybille und Michael sind ein glückliches Paar, jetzt endlich erwarten sie ein Baby. Da verschwindet Michael spurlos. Sybille befindet sich mitten in einem Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt. Als ihr Mann erstochen aufgefunden wird, gibt es nur eine Verdächtige: seine Ehefrau. Die Anklage lautet auf Mord. Während Sybille vor Gericht den Ausführungen der Zeugen zuhört, zieht ihr gemeinsames Leben an ihr vorbei. Am siebenten Prozesstag erkennt Sybille plötzlich die Wahrheit. Sie muss sie nur noch beweisen.

Meine Meinung:
Mein 1. eBook! Ich hab es nicht auf einem dazugehörigen Reader gelesen, sondern am Smartphone. Das ging ganz gut, da es nicht so viele Seiten hatte. 192 Seiten soll das Taschenbuch haben, welches am 17. Dezember erscheint.
Anfangs war ich von der Titelheldin doch etwas überrascht. Sie war angeklagt ihren Mann ermordet zu haben und da tat sie so als würde sie nichts und niemand etwas angehen. Sie war richtig unsympathisch. Aber erst im Laufe der Geschichte erfährt man, warum sie genau so und nicht anders reagiert. 
Im 1. Teil des "Buches" lässt sie ihr Leben im Gerichtssaal Revue passieren. Sie switcht zwischen ihrem ehemaligen Leben und der Gegenwart hin und her, was mich aber nicht gestört hat. 
Am 7. Tag gibt es, wie das Buch schon verrät eine Wendung mit der man vielleicht nicht in dieser Form gerechnet hat. Das Ende des Buches fand ich dann schon fast ein wenig zu detailliert. Das hätte man kürzer schreiben können, aber das tut dem Buch keinen Abbruch.
Ich fand eine spannende Lektüre zwischendurch. Und den Mittelteil finde ich wirklich spannend. Und was mir sehr gut gefallen hat, das man nicht weiß wen man in dem Buch mögen kann und wen nicht. :)