Mittwoch, 8. Mai 2013

Dreizehn Stunden - Deon Meyer


Beschreibung:
Inspector Benny Griessel hat schon bessere Tage gesehen. Seit seine Frau ihn hinausgeworfen hat, versucht er nüchtern zu bleiben und nun soll er als Mentor auch noch eine Gruppe junger schwarzer Polizisten anleiten. Zwei Morde beginnen die Polizei von Kapstadt in Atem zum halten. Ein amerikanisches Mädchen wird gefunden - sie wurde mit einem Messer tödlich verletzt. Doch wo ist ihre Freundin Rachel, mit der sie am Tag zuvor aus Namibia gekommen ist? Griessel erfährt, dass Rachel durch die Stadt gejagt wird, sich aber nicht traut zur Polizei zu gehen. 
Zur selben Zeit findet ein Hausmädchen einen Musikproduzenten tot in seinem Haus - vor ihm liegt seine Frau mit der Pistole und erwacht langsam aus dem Alkoholrausch. In all dem Schlammasel erhält Griessel den Anruf seiner Frau. Sie bittet um ein Treffen -sie will ihm endlich sagen, wie es mit ihnen beiden weitergehen kann.

Meine Meinung:
Dieses Buch war wieder eines meiner eBook's. 
Weiß gar nicht so richtig wie ich nun in das Buch einsteigen soll. Die Handlung um Bennie Griessel, dem Inspector dauert 13 Stunden. Die einzelnen Kapitel sind zeitlich geordnet und man erlebt von Minute zu Minute - Stunde um Stunde was mit den Menschen in Kapstadt passiert.

Der Autor versteht es, die Spannung von der 1. Seite an über fast das ganze Buch zu halten, was ihm allerdings meiner Meinung nach nicht gelingt, eine schöne Schreibweise. Auch wenn es in Kapstadt spielt, hätte ich nicht diese Afrikaans Aussprache gebraucht. (Erst am Schluss habe ich die Erklärung für all die "komischen" Wörter gefunden.) Was mich weiterhin gestört hat, waren die vielen Namen und auch die Unterscheidung zwischen schwarz und weiß. Ich konnte am Ende gar nicht mehr unterscheiden welcher dieser Personen schwarz oder weiß ist. Daher ist mir das Lesen teilweise schon schwer gefallen.

Auch die Landschaft um Kapstadt hätte man ein wenig herausheben können und natürlich auch ein wenig das Ende. Das war mir zu einseitig. 

Gutes Buch was die Spannung und den Aufbau betrifft, der Rest war für mich eher eine Enttäuschung.