Mittwoch, 16. Januar 2013

Verwesung - Simon Becket


Beschreibung:
DR. DAVID HUNTERS SCHWIERIGSTER FALL 
Drei Mädchen sind verschwunden. Ein Serienkiller gesteht. Doch Jerome Monk weigert sich zu verraten, wo er ihre Leichen vergraben hat. Auch David Hunters Einsatz bringt keine Ergebnisse. Acht Jahre später: Monk bricht aus dem Gefängnis aus. Für David Hunter beginnt ein Albtraum. Denn die Dämonen der Vergangenheit lassen ihm keine Ruhe ...

Meine Meinung:
Wieder ein Buch von Simon Beckett. Ich habe mich schon gefreut es zu lesen, obwohl ich es zu meiner Schade, schon länger bei mir rumliegen habe. Nun endlich konnte ich diesen tollen Band lesen.

Ein weiterer "grausiger" Fall von David Hunter. Welcher vor 8 Jahren beginnt und mit einer großen Wende in seinem Leben beginnt. Soweit ich mich erinnern kann ist das auch ein Teil eines anderen Buches, aber auch wenn man die anderen Bücher nicht gelesen hat, wird es einem mitreißen.

Dr. David Hunter steht vor einem großen Problem. Vor 8 Jahren war er an einer Untersuchung von mehreren unauffindbaren Leichen im Moor beteiligt. Für sich selbst hat er den Fall abgeschlossen, aber nachdem sich 2 ehemalige Kollegen melden wird die Sache erst richtig spannend. 

Anfang und Mittelteil sind für mich wirklich spannend und höchst interessant, man ist gefesselt, wie bei allen Bücher von Beckett. Aber mich hat das Ende doch etwas enttäuscht. Hätte mir hier doch mehr Spannung oder einen anderen Ausgang erwartet.

Im Jahr 2011 habe ich meine letzten beiden Bücher von Simon Beckett gelesen. Vielleicht liegt es daran, dass mich dieser Band nicht so sehr überzeugt hat. Ja, der Fall ist spannend und ich mochte wie immer auch die Schreibweise und die Art des Spannungsaufbaus, aber es ist meiner Meinung nach nicht das beste Buch.

Dienstag, 8. Januar 2013

Der Trümmer Mörder - Cay Rademacher


Beschreibung:
Hamburg 1947: Die Stadt liegt in Trümmern, und es ist einer der kältesten Winter des Jahrhunderts. Die Menschen versuchen irgendwie zu überleben. Da wird mitten in der Trümmerlandschaft eine Leiche entdeckt: eine junge Frau, nackt, kein Hinweis auf den Mörder. Oberinspektor Stave hat kaum Hoffnung, den Fall aufzuklären, auch wenn ihm Lothar Maschke von der Sitte und Lieutenant MacDonald von der britischen Verwaltung zur Seite gestellt werden. Bald werden weitere Tote entdeckt, und Stave ist für jede Hilfe dankbar, die er auf der Suche nach einem grausamen Mörder bekommt. Cay Rademacher lässt in einem hochspannenden authentischen Kriminalfall das Hamburg des Hungerwinters 1946/47 lebendig werden.

Meine Meinung:
Ein Buch der anderen Art, zumindest für mich. Für mich war es das erste Mal, dass ich einen Roman in der Zeit von 1946/47 gelesen habe. Die meisten meiner Bücher mit Morden sind in der heutigen Zeit geschrieben, mit moderner Technik, mit Polizeiermittlungen die doch um einiges fortgeschrittener sind als zu dieser Zeit. 
Oberinspektor Stave, die Hauptperson in dem Buch, wird vor eine große Herausforderung gestellt. Eine tote Frau und niemand will sie gesehen haben. Keiner kennt Sie. Auch seine Ermittlungen werden durch -20 Grad, der Nachkriegszeit und der fehlenden Unterlagen erschwert. Wie soll man jemanden identifizieren, wenn man keine Anhaltspunkte hat? 
Im Buch wird sehr gut beschrieben, wie kalt der Winter in dieser Zeit ist und wie die Menschen darunter leiden und wie sie versuchen am Leben zu bleiben. Wenn man das Buch in der warmen Wohnung liest bekommt man ein etwas beklemmendes Gefühl. Wir haben in unseren Luxusleben von heute zB noch nie etwas von Monatsrationen gehört, die wir in der heutigen Zeit an einem Tag verspeisen (wenn nicht sogar um vielfaches mehr).
Neben der Geschichte von Stave und der toten Frau, kommen auch noch weitere Mordfälle dazu und man merkt, wie hilflos man nicht nur wegen der Umstände ist. Sondern auch wie hilflos und doch ausgeliefert man ist, wenn man nichts über einen weiß und der Nachbar einem auch nicht gesehen haben will. Keiner würde in dieser Zeit jemand anderen helfen und wenn jemand verschwinden, dann ist es eben so. Der Oberinspektor quält sich aber nicht nur mit den Mordfällen herum und man lässt uns an seinen Gedanken teilhaben, er selbst hat auch seine Frau im Krieg verloren und ist auf der Suche nach seinem verschwundenen Sohn und nach einer neuen Liebe. Das macht den Oberinspektor zu einer wirklich tollen Person, die wirklich sehr sympathisch rüber gekommen ist. 

Ein gelungener Roman, der auf einer wahren Geschichte aufgebaut wurde. 

Es gibt noch einen weiteren Roman, welcher Cay Rademacher mit seinem Oberinspektor geschrieben hat. "Der Schieber"

Samstag, 5. Januar 2013

Kleiner Bücherzuwachs!


Ich wünsche Euch:

EIN SCHÖNES 
NEUES JAHR!

Ich hoffe, ihr seid gut 
ins neue Jahr gekommen. 

Bei mir gab es diesmal ein tolles Geschenk. 
Dafür aber dann leider nur eines. :)
Einen KINDLE!

Ich hab mich total gefreut, 
endlich mal meine Bücher "anders" zu lesen.
Habe lange überlegt ob ich den überhaupt brauche.
Und ja, ich mag ihn!
 (Vom Brauchen rede ich jetzt lieber mal nicht. *g*)


Auf meinem Kindle sind jetzt schon die einen oder anderen Bücher gespeichert und warten darauf gelesen zu werden. Mein SUB wird somit nicht kleiner, aber man merkt es nicht mehr so dolle im Regal. ;)

2 "echte" Bücher dürfen nun aber doch bei mir einziehen. 
Es waren wunderschöne Geschenke.

Rubinrot von Kerstin Gier 
(da bin ich wirklich mal gespannt drauf)

Kein Kuss unter dieser Nummer 
von Sophie Kinsella

Mein Vorsatz für dieses Jahr, 
doch wieder einige Bücher zu lesen.

Das Jahr 2012 war doch etwas "mager".
NUR 19 Stück!
Das will ich dieses Jahr toppen.