Freitag, 1. März 2013

Eine Hand voller Sterne - Rafik Schami


Beschreibung:
Über mehrere Jahre hinweg führt ein Bäckerjunge in Damaskus ein Tagebuch. Es gibt viel Schönes, Poetisches und Lustiges zu berichten, aber auch von Armut und Angst erzählt er.


Er schildert seinen Vater, den Bäcker, seine Mutter, die Meisterin im Handeln auf dem Basar, seine kleine, pfiffige Schwester Leila. Er erzählt von seinen Freunden und natürlich von Onkel Salim, dem alten Kutscher, der die herrlichsten Geschichten weiß.


Eines Tages wird sein Vater bei einer willkürlichen Verhaftungswelle von der Polizei abgeholt und gefoltert. Dies bestärkt den Jungen in seinem Traum, ein Journalist zu werden, der gegen Ungerechtigkeit und politische Verfolgung kämpft.


Meine Meinung:
Ein Gratisbuch der Stadt Wien, welches ich bekommen habe. Das Cover zu diesem Buch sieht leider doch etwas anders als das Original aus.


Mir gefällt es nicht besonders gut und ich hatte auch nicht das Gefühl als würde es zum Buch selbst passen. Vielleicht nur mit dem Hintergedanken, dass wenn sich eine Tür schließt irgendwo eine andere aufgeht. Denn auch dem Bäckersjungen wird so manche Tür zugeschlagen. Aber ich denke, dass es jedem von uns so geht. 

Ich bin doch etwas zweigeteilt bei diesem Buch. Einerseits finde ich den Jungen sympathisch, weil er doch so vieles machen möchte, aber einiges doch  so unerreichbar bleibt. Er kämpft in seiner doch recht armen Gegend um seine Gefühle und sein Recht. Die Geschichte in Tagebuchform fand ich ganz okay, aber so im Großen und Ganzen konnte mich das Buch nicht fesseln. 

Musste mich durch die Tagebucheinträge quälen und hab zwischendurch nochmal ein anderes Buch gelesen. Also ich hatte wirklich schon besseren Lesestoff.

1 Kommentar:

  1. Rafik Schami wollte ich schon immer mal lesen, hab aber dann doch nicht zu ihm gegriffen. Warum, weiß ich nicht. Die Geschichte klingt gut, spannend, Deine Rezension lockt aber doch nicht. Ich denke, irgendwann werde ich mir auch ein eigenes Bild machen.

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